Vernunft statt Verschwendung – wie man ein Fahrradparkhaus günstig etabliert

Kurt MehlerNachdem in den letzten Wochen vermehrt wieder der Begriff des Fahrradparkhauses durch die Mainzer Luft schwirrte und somit ein seit 15 Jahren diskutiertes Thema einmal mehr der Öffentlichkeit präsentiert wurde, spricht sich die Fraktion AfD-FW im Mainzer Stadtrat für ein solches Parkhaus aus – jedoch nicht nach den gängigen, viel zu teuren Vorstellungen der Verantwortlichen im Rathaus!

Schon der damaligen Verkehrsdezernenten v. Berlepsch hatte im Jahre 2000 1,2 Millionen Euro für den Bau eines Fahrradparkhauses ausgeben wollen. Auch die im aktuellen Haushaltsentwurf genannten Kosten für ein Fahrradparkhaus am Bahnhof in Höhe von nun schon 1,6 Millionen Euro sind nach Ansicht der Fraktion vollkommen über das Ziel hinaus geschossen.„Unsere Stadt ist schwer überschuldet und muss sich gut überlegen, welche Mittel wo eingesetzt werden können. Der Finanzdezernent rechnet für die nächsten 2 Jahre mit jeweils mehr als 35 Millionen Minus, da kann sich die Stadt ein derartiges Luxusparkhaus für 1,6 Millionen Euro leider schlichtweg nicht leisten“ führt der Fraktionsvorsitzende Claus Berndroth aus.

In den Augen der Fraktion sei es jedoch ein Leichtes den Wunsch der Verkehrsdezernentin Eder nach einem Fahrradparkhaus am Bahnhof mit weitaus weniger Geld zu erfüllen:„Unserer Meinung nach könnte ein Fahrradparkhaus am Bahnhof mit weitaus geringeren Mitteln verwirklicht werden, denn die Grundvoraussetzungen sind heute eigentlich schon gegeben! Der Platz unter der Brückenrampe hinter dem Bahnhof wurde als Parkfläche für PKW gesperrt, weil diese zu niedrig überbaut ist und keinen Raum für ein Feuerwehrfahrzeug lässt. Da jedoch Fahrräder keineswegs so brennbar sind wie Autos, sollte die Verwaltung die Verwendungsfähigkeit dieser ungenutzten Fläche nun als Parkplatz für die Fahrräder prüfen.“ erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kurt Mehler.

Die Fraktion AfD-FW hofft, dass eine vernünftige Lösung von der Verwaltung aufgegriffen wird und die Pläne für ein überteuertes Prestigeprojekt der Grünen endlich ad acta gelegt werden.

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